Mit Kanu fahren wird eine der ältesten Wassersportarten bezeichnet, die man in sitzender und in nach vorn gerichteten Position im Kanu ausübt und sich mit einem Doppelpaddel auf dem Wasser bewegt. Beim Kanadier, einer weiteren Form des Kanu fahrens, sieht es etwas anders aus. Hier kniet der Kanut in seinem Kanadier und sticht in mit einem Stechpaddel in See.
Man kann hierbei als Einzelkämpfer oder auch als Teamplayer fungieren. Denn beim Kanurennsport ist es möglich seine Gegner bei einer Regatta im Einer-, Zweier- oder Viererkanu verlieren zu lassen. Der Kanut kann auf einer Regatta in verschiedenen Disziplinen antreten. Dazu gehören Kurz- bzw. Langstrecken und Marathon. Die Länge der Rennstrecken hängen vom Alter der Kanuten ab. Beim Wildwasserrennsport findet man die berühmte Eskimorolle und den Slalom wieder. Hier geht es allerdings für den Kanuten viel wilder zu. Hier sind Konzentration und Mut gefragt, da unvorhergesehene Situationen auf ihn zukommen können.
Je nach Disziplin sind die Kanus in ihrer bauweise verschieden. Der Kanut im Kanadier benötigt ausreichen Platz zum knien. Der Kanut im Kajak hingegen benötigt eine Sitzmöglichkeit. Wildwasserrennboote unterscheiden sich weiterhin von Kajaks. Sie haben keine Fußsteuerung.